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Unsere Schulprojekte

Unsere Schule auf Erasmus+ Reise: Lernen in und von Europa

Von August 2024 bis Januar 2026 nimmt unsere Schule am Erasmus+ Lehrerfortbildungsprogramm teil. In diesem Zeitraum haben wir die Möglichkeit, neun Reisen ins europäische Ausland zu unternehmen, um Schulen zu besuchen, dort zu hospitieren und an Fortbildungen teilzunehmen.

Unsere Ziele:
✔ Verbesserung des individuellen Lernens
✔ Förderung des digitalen Unterrichts & Medienkompetenz
✔ Schaffung eines angenehmen und unterstützenden Schulumfelds



Zu Gast in Europa

Liebe Leserin, lieber Leser, 

hinter uns liegt ein spannendes Jahr voller europäischer Begegnungen! Dank des Erasmus+-Programms hatte unser Team der Grundschule am Schloss Horst die Möglichkeit, innovative Bildungsideen aus ganz Europa kennenzulernen und direkt in unsere Klassenzimmer zu holen. Doch was bedeutet das konkret für den Alltag unserer Kinder? Hier sind die wichtigsten Impulse, die wir bereits umsetzen:

1. Digitale Vielfalt und Kreativität In unseren Fortbildungen (u.a. in Florenz) haben wir gelernt, wie wir digitale Medien sinnvoll und motivierend in den Unterricht integrieren.
Kreatives Gestalten: Ein besonderes Highlight ist der Einsatz von Stop-Motion-Technik. Hierbei erstellen die Kinder eigene kleine Filme, indem sie Figuren Schritt für Schritt bewegen und fotografieren. Das fördert nicht nur das technische Verständnis, sondern auch die Geduld und das Geschichtenerzählen.
Interaktive Elemente: Im Schulalltag kommen nun verstärkt viele kleine digitale Werkzeuge zum Einsatz. Mit Tools wie Kahoot und Sketchful werden Lerninhalte spielerisch abgefragt, während Taskcards uns helfen, Aufgaben digital und übersichtlich zu strukturieren.
Der Effekt: Diese Werkzeuge fördern die digitale Kompetenz und sorgen für eine hohe Motivation bei den Schülern und Schülerinnen.

2. Lernen in Bewegung und „Draußen-Schule“ Nach isländischem Vorbild verknüpfen wir akademische Inhalte nun noch enger mit körperlicher Aktivität.
Bewegtes Lernen: Ob Einmaleins oder Vokabeltraining – viele Aufgaben werden nun mit Bewegungsspielen kombiniert.
Nachhaltigkeit: Wir setzen verstärkt auf selbst hergestellte, umweltfreundliche Materialien und nutzen die Natur als Lernraum, um Plastikressourcen im Schulalltag zu reduzieren.
Der Effekt: Das Lernen mit allen Sinnen unterstützt die Konzentration und schafft eine vielseitige Lernumgebung.

3. Well-being: Achtsamkeit und Stärken im Fokus Ein zentrales Thema unserer Reisen nach Finnland und Island war das Wohlbefinden (Well-being) der gesamten Schulgemeinschaft.
Achtsame Pausen: Wir integrieren nun regelmäßige Atemübungen, Yoga-Elemente und „Brain Breaks“ (kurze Bewegungspausen) in den Vormittag.
Positive Pädagogik: Mit Methoden wie dem PERMA-Modell konzentrieren wir uns auf die individuellen Talente der Kinder. An unserer „Wand der Stärken“ machen wir sichtbar, was jedes Kind besonders gut kann.
Der Effekt: Die Kinder lernen, Stress zu regulieren und mit einem positiven Selbstbild durch den Schulalltag zu gehen.

Fazit: Ein Gewinn für die ganze Schule 
Diese Fortbildungen waren für uns als Lehrkräfte außergewöhnlich gewinnbringend – methodisch, pädagogisch und im Hinblick auf den europäischen Dialog. Wir freuen uns darauf, diese modernen Konzepte gemeinsam mit den Kindern an unserer Schule weiter wachsen zu lassen.

Und wie geht guter Unterricht eigentlich in Finnland?

Mit dieser Frage durfte sich Frau Domasik im November beschäftigen, als sie im Rahmen unseres Projektes in Finnland unterwegs war.
Hier sind ihre Eindrücke:
"Im November 2025 durfte ich im Rahmen von Erasmus+ nach Finnland reisen und habe dort an der Fortbildung „Finnish Approach to Pupil’s Wellbeing: How to Bring More Activity, Fun and Joy to Classroom“ teilnehmen. Durch die Fortbildung konnte ich zahlreiche Eindrücke zur Förderung des Wohlbefindens von Schülern und Lehrern im Schulalltag erhalten.
Ich lernte Methoden der positiven Pädagogik kennen und erprobte Achtsamkeitsübungen (brain breaks, breathing breaks, mindfulnes) für den schulischen Alltag.
Besonders bereichernd waren Ansätze zur Arbeit mit Charakterstärken sowie Ideen, wie Bewegung kreativ in den Unterricht integriert werden kann.
Der finnische Blick auf ganzheitliche Förderung von Schülern zeigte mir neue Wege für mehr Aktivität, Freude und Motivation im Klassenraum.
Es war eine tolle Fortbildung, aus der ich vieles in die Unterrichtspraxis umsetzen möchte."

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Und noch einmal, weil es so schön ist: Island!

Ein weiterer Teil unseres Teams durfte eine Fortbildungsreise nach Island antreten.
Diesmal teilen hier Frau Maiweg und Frau Wittke ihre Eindrücke:

"Abgesehen von der wunderschönen Landschaft und der Kraft der Natur haben uns einige Grundsätze der isländischen Schule sehr beeindruckt.

Alle LehrerInnen versuchen zu erreichen, dass sich alle SchülerInnen in der Schule wohl fühlen, dass sie gerne kommen und dass sie sich entwickeln.

Auf der anderen Seite sind alle SchülerInnen für ihr Lernen und ihr Benehmen selbst verantwortlich und arbeiten an individuellen Zielen.

Die Eltern unterstützen sie dabei.

Dabei gilt immer: A little is a lot!

Wir haben viele Methoden ausprobieren dürfen, die für das Wohlbefinden aller sorgen können und sich leicht in den Unterricht integrieren lassen. Spielerisch lernt es sich leichter und mit Bewegung gekoppelt erhöht sich die Merkfähigkeit. Wir werden das direkt umsetzen!"

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Erasmus+ in Florenz: Gemeinsam digital gestalten

Im Mai 2025 reisten Frau Berft und Frau Somieski nach Florenz in Italien. Im Rahmen des Erasmus+ Programms nahmen sie an einer Fortbildung teil, die den Fokus ganz auf die digitale Bildung legte.

Moderne Technik im Klassenzimmer:
In der Fortbildung ging es darum, wie digitale Medien und spielerische Elemente den Unterricht ergänzen können. Anstatt nur theoretisch zu lernen, wurden verschiedene digitale Ansätze direkt ausprobiert:

Interaktive Gestaltung: Es wurden Programme genutzt, mit denen man kreative und motivierende Lerninhalte am Computer erstellen kann.

Verbindung von Technik und Alltag: Die Lehrerinnen testeten Möglichkeiten, wie man physische Gegenstände mit digitalen Aufgaben verknüpft, um Technik für Kinder greifbar zu machen.

Spielerisches Lernen: Durch den Einsatz digitaler Spielelemente wird die Motivation gesteigert und die Medienkompetenz der Kinder gestärkt.

Wertvoller Austausch über Grenzen hinweg: Ein Highlight der Reise war die Zusammenarbeit mit Lehrkräften aus vielen verschiedenen Ländern Europas. Dieser Blick über den Tellerrand ist besonders wertvoll: Durch den Austausch von bewährten Methoden und neuen Ideen aus anderen Kulturen konnten Frau Berft und Frau Somieski ihren eigenen Blick auf das Lehren erweitern. Die internationale Zusammenarbeit zeigte, dass wir in Europa vor ähnlichen Herausforderungen stehen und gemeinsam die besten Lösungen für modernen Unterricht finden können.

Unsere Lehrerinnen kehren mit vielen neuen Impulsen zurück, um den Unterricht an unserer Schule noch innovativer und lebendiger zu gestalten.
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Erste Fortbildung in Island – Ein besonderes Erlebnis!

Im Oktober 2024 reisten Frau Joppich und Frau Berft nach Island. Dort konnten sie wertvolle Einblicke in das isländische Schulsystem gewinnen:

Bewegung als Teil des Lernens:
In Island gibt es oft keine großen Turnhallen – stattdessen findet der Sportunterricht draußen statt, selbst bei Wind und Wetter. Auch im Klassenraum wird Bewegung aktiv ins Lernen integriert.

Neue Methoden direkt umgesetzt:
Besonders beeindruckt hat uns die Methode der "Now-Minutes" – kleine Atempause-Momente im Unterricht. Schüler und Lehrer profitieren gleichermaßen von diesen kurzen Erholungsphasen.

Internationaler Austausch:
Der Kontakt mit Lehrkräften aus verschiedenen Ländern war eine große Bereicherung. Der Austausch über unterschiedliche Unterrichtsmethoden hat uns inspiriert und neue Perspektiven eröffnet.

Fazit:
Eine der besten Fortbildungen, die wir je erlebt haben – und das in einem atemberaubenden Land!

Wir freuen uns auf die nächsten Berichte der Erasmus+ Reisen und darauf, viele neue Ideen für unseren Schulalltag mitzubringen! 


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